Telekom Rufnummern am DG Glasfaseranschluss

Telekomrufnummern am DG-Anschluss weiter nutzen

Einrichtung für die Übergangszeit, aber richtig!

Internetumstellung auf Deutsche Glasfaser

Ausgangssituation: Viele Neukunden der Deutschen Glasfaser haben noch Restlaufzeiten Ihres vdsl-Vertrages bei der Deutschen Telekom. In dieser Übergangszeit werden die alten Rufnummern von der Deutschen Telekom bereitgestellt, während der schnellere Internetanschluss bereits über die Deutsche Glasfaser läuft.

Damit man/frau die Rufnummern in dieser Übergangszeit weiter nutzen kann, zeige ich am Beispiel der Fritzbox 7490 die notwendigen Einstellungen.

My Login im Kundencenter umstellen

Automatisches Login der Telekom abschalten

Bisher wurden Sie in der Regel mit dem automatischen Login bereits bei der Einwahl ins Internet von zu Hause anhand Ihrer persönlichen Zugangsdaten erkannt. Sie mssten sich dann nicht extra mit Ihren Zugangsdaten z. B. im Kundencenter oder E-Mail Center anmelden.

Da Sie künftig nicht mehr über die Telkom sondern über die Deutsche Glasfaser ins Internet gehen müssen Sie das automatische Login im Kundencenter der Telekom/T-Online umstellen.

Loggen Sie sich dazu mit Ihrer E-Mail-Adresse@t-online.de in das Kundencenter ein.

Weiter Infos dazu hier.

Gehen Sie nun auf Login-Einstellungen verwalten:

Rufen Sie nun die Konfiguration Ihrer Fritz!Box auf und navigieren Sie zu Telefonie / Eigene Rufnummern bearbeiten:

Entfernen Sie auf dieser Seite pro Rufnummer unter Zugangsdaten das Häkchen bei „Standardeinstellung für die Anmeldung verwenden„.

Tragen Sie Ihre bisherige T-Online Email-Adresse und das zugehörige Passwort pro Rufnummer ein.

Beenden Sie pro Rufnummer die Seite mit ok.

Damit sollten Sie auch nach der Einrichtung und Aktivierung Ihres Glasfaseranschlusses bis zum Vertragsende mit der Telekom über Ihre Fritz!Box weiter telefonieren können.

Die Registrierung und Einrichtung der betroffenen Rufnummern auf einen SIP-Account ist erst am Vertragsende – also nach Ende der Restlaufzeit notwendig. Dann werden in der Regel – sofern beantragt – Ihre Rufnummern von der Telekom zur Deutschen Glasfaser übernommen.

4 Kommentare

  • Nachbemerkung:
    Leider ist seit der letzten Überarbeitung das Kundencenter der Telekom an dieser Stelle (My Login) fehlerhaft. Die Einstellungen werden nicht durchgereicht. Da bleibt einen im Moment nichts anderes übrig als zum Hörer zu greifen (0800 330 1000) und mit Geduld auf der Abschaltung des automatischen Login zu bestehen. Das ist manchmal schwierig, da die meisten in der Hotline einen nicht verstehen.

    Zumindest AVM kennt die Zusammenhänge, in den Anleitungen der Fritz!Box findet man: „Wenn Sie den Telekomdienst „My Login“ nachträglich deaktiviert haben, deaktivieren Sie die Option „Standardeinstellung für die Anmeldung verwenden“ und tragen Sie im Feld „E-Mail-Adresse“ Ihre E-Mail-Adresse, z. B. ihr-name (at) t-online.de und im Feld „Passwort“ Ihr Web-Passwort ein.“

    Dann können Sie eine „nomadisierten“ Zugang für Ihre Rufnummern für die Übergangszeit realisieren.
    Wem das zu aufwändig ist der könnte noch „Rufumleitungen in der Vermittlungsstelle“ auf die provisorische Rufnummer von der DG realisieren.

  • Ist diese Lösung nach wie vor gültig? Beiträge im Netz lassen mitunter das Gegenteil vermuten, weil für die Überbrückungszeit die parallele Nutzung von zwei Fritzboxen jeweils für Telefonie Telekom und Glasfaser Internet empfohlen werden.

    • Gustav.Sommer.2017

      Hallo Martin!
      Viele Weg führen nach Rom. Am praktikabelsten finde ich aus heutiger Sicht:
      Rufumleitungen in der Vermittlungsstelle“ auf die provisorische Rufnummer von der DG realisieren.
      Beste Grüße
      Gustav Sommer

    • Bei meinem aktuellen Versuch klappte die Nutzung der IP-Telefonie der Deutschen Telekom am Anschluss der DG leider nicht.
      Habe die Umstellung im Kundencenter vorgenommen und die Rufnummer an der Fritzbox die direkt am Anschluss der DG hängt eingerichtet (Benutzername/ Passwort), trotzdem klappt es nicht.
      Die Nachfragen im Forum Telekom hilft lassen ebenfalls vermuten, dass dies nicht (mehr) geht.

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