My Camino 2018 Tag 24 Fonfria – Samos

Kloster Samos | Foto © 2018 Gustav Sommer

Der Blick aus dem Zimmerfenster am Sonntagmorgen  auf die bergige Landschaft verspricht wieder einen schönen Pilgertag. Schon in der Nacht konnten wir die Sterne funkeln sehen.

Im Laufe des Tages steigt die Temperatur von ca. 10 °C auf deutlich über 25 °C.

Fonfria – Triacastela – Samos

Das Frühstück in der kleinen Herberge nehmen wir zusammen mit den beiden Bocholtern ein. Neben dem üblichen Toast mit Butter und Marmelade gibt es heute auch frisches Obst, frisch abgeschnittenen Käse und Schinken. Es ist sehr gut und eine gute Grundlage für den bevorstehenden Abstieg.

Jetzt geht’s bergab. Rund 25 km von Fonfria (~1.270 m über NN) via Triacastela (~700 m über NN) nach Samos (~530 m über NN). Die grünen Berglandschaften heben sich vom kräftigen Blau des Himmels deutlich ab. Nur ganz oben in den Bergen zieht noch weißer Nebel durch die hohen Schluchten.

Ab Triacastela geht es moderater – zunächst auf einer asphaltierten Straße – bergab. An den steilen Hängen weiden hier und da Kühe.

Die letzten 6 km des Tages führt der Camino de Santiago durch kleine halb verlassene Dörfer über einen malerischen Wald- und Terrassenweg entlang kräftiger Bergbäche.

Ein ständiges Auf und Ab kennzeichnet den Weg. Dafür wird man immer wieder mit schönen Aussichten belohnt. Die Abstiege wirken manchmal wie ein trockengelegtes Bachbett und sind oft schwierig zu bewältigen. Besonders der letzte Abstieg nach Samos hinunter hat es in sich.

Kurz vor’m Tagesziel überholt uns eine schnell gehende freundliche Pilgerin aus Regensburg. Im Gasthaus im Tal kommen wir mit Sandra beim  verspäteten Mittagessen ins Gespräch. Kurze Zeit später treffen auch Michaela und Frank aus Bocholt ein und es entsteht eine gemütliche Fünfer-Runde.

Unsere Herberge liegt gleich um die Ecke und so bleiben wir noch auf ein weiteres Caña.

Einchecken geht wie immer ratzfatz. In der Pension können wir für 2 – € die Waschmaschine benutzen, so ist die Tageswäsche schnell erledigt.

Ein Besuch im Kloster steht heute Nachmittag oder besser am frühen Abend noch auf dem Programm. Da das Kloster und nur zu den Führungen geöffnet ist entscheiden wir uns um 19:30 Uhr zur Messe zu gehen und hoffen auf die gregorianischen Gesänge.

Um 19:30 Uhr öffnet ein Mönch zwar das Tor und lässt die Besucher der letzten Führung raus –  gleichzeitig gibt er aber bekannt, dass heute keine Messe mehr ist – morgen wieder – manjana. Es gibt heute auch leider keinen Pilgerstempel mehr.

Statistik

23,9 Tageskilometer

486,5 km insgesamt
davon ca. 103 km Taxi/Bus und ca. 44 km Bahn.

133 km bis nach Santiago de Compostela

Fazit

Der Tag 24: eine schöne Pilgerwanderung durch eine abwechslungsreiche Landschaft.

Das Innehalten am Nachmittag mit Sandra, Michaela und Frank war mal wieder ganz nach unserem Geschmack.

Abends bon ich ein bisschen enttäuscht, dass die Pilgermesse mit den gregorianischen Gesängen nicht stattfand.

Morgen pilgern wir weiter nach Sarria.

Unterkunft

Pensión Santa Rosa
Calle Colledeiro 5
Samos, 27620
Spanien
Telefon: +34 633 43 02 19

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Bilder des Tages

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Hilfe: Gallery

Blick aus dem Zimmerfenster am Sonntagmorgen
Auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Zwei Weg Varianten
Auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Den Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos durch halt verlassene Dörfer
Auf dem Weg nach Samos durch halt verlassene Dörfer
Holzbalkon
Zauberwald auf dem Weg nach Samos
Waldweg Richtung Samos
Auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
 auf dem Weg nach Samos
Auf dem Weg nach Samos
Kloster Samos
Kloster Samos
Kloster Samos
Samos im Tal
Waltraud und Sandra
Samos
Sandra
Blick aus dem Zimmerfenster am Sonntagmorgen
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Fonfria – Samos

volle Distanz: 23335 m
Maximale Höhe: 1304 m
Minimale Höhe: 529 m
Gesamtanstieg: 1000 m
Gesamtabstieg: -1771 m
Gesamtzeit: 07:55:55
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