Mein neues Navi: Garmin Oregon 750t

Vorgeschichte

 Garmin Montana 650t

Mein Garmin Montana 650t im Einsatz

Mein Garmin Montana 650t hat mir seit Ende 2014 sehr gute Dienste geleistet. Weit über 7.000 Fahrradkilometer war es meistens bei meinen Touren in der Lenkerhalterung mit dabei. Die Größe des Displays und das Durchhaltevermögen des Akkus haben mich in dieser Zeit immer begeistert. Ok, dafür war das Teil etwas klobig und schwer. Nur in wenigen, seltenen Fällen ging der Akku zu Neige bevor ich am Ziel war. Das mitgeführte Powerpack oder alternativ Batterien konnten dann am Ende eines Tages helfen.

It’s Time to say Goodbye

Manchmal ist es an der Zeit sich von lieb gewordenen Ausrüstungsgegenständen zu trennen. Für mich sind diesmal folgende Gründe relevant:

  1. Mein Montana 650t erzielt mit seinen mit verkauften Topo-Karten zur Zeit noch einen fairen Preis bei ebay.
  2. Ich wollte einen leichteren und kleineren Navi.
  3. Die neuen, erweiterten Möglichkeiten und Aussichten des drahtlosen Datenaustauschs interessieren mich sehr.
  4. Die alten Topo-Karten Spanien und Frankreich brauche ich künftig nicht mehr.
  5. Ich möchte einen neue gerätegebundene Topo Deutschland kaufen.
  6. Nachladen im Fahrbetrieb bei gleichzeitiger Navigation sollen besser und leichter funktionieren.
  7. Der Speicher ist mit SD-Karte für mehrmonatige Touren manchmal knapp.

Meine Wahl fällt – bei den bisher guten Erfahrungen mit Garmin – auf das fahrradtaugliche Navi

Garmin Oregon 750t

Garmin Oregon 750 t

Garmin Oregon 750 t

Ram Mount

Garmin Oregon 750t im Ram Mount mit zwei Kugelgelenken

Mit der zusätzlichen SD-Karte passen die Karten, Wegpunkte, sowie die geplanten und aufzuzeichnenden Tracks für meine großen, mehrmonatigen Touren in das Gerät.

Die mitgelieferte Lenkerhalterung und die Befestigung mit den Kabelbindern finde ich zu popelig. Ich habe mir eine nicht ganz billige Fahrrad- und Motorrad Halterung von Ram Mount besorgt, in der sich das Navi sehr gut am Lenker über zwei Kugelgelenke positionieren lässt. Der Schnappmechanismus funktioniert überzeugend und liefert auch Raum für den geschützten Anschluss des Ladekabels während der Fahrt.

Außerdem ist das Navi dadurch noch einige cm näher am Auge und ich brauche meine Fahr-und Sonnenbrille mit Gleitsichtgläsern diese Jahr noch nicht austauschen. Das Display ist zwar kleiner aber deutlich kontrastreicher und schärfer.

Die drahtlose Kommunikation mit dem Smartphone ist – besonders wenn ich alleine unterwegs bin und erreichbar bleiben möchte – praktikabel.

Die Verbesserung im Menü und Ablauf finde ich überaus praktisch.

Meine Tracks und Wegpunkte übertrage ich jedoch nach wie vor per USB-Kabel.

Weiter Infos zum Gerät Garmin Oregon 750t hier, hier und zu den Einstellungen hier.

Update vom 12. April 2017

Fazit nach drei Monaten Betrieb: Ich bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden!

Das aktivitätsbasierte Menü vereinfacht die Bedienung und erlaubt zum Beispiel zu Tourbeginn einen zügigen Start. Auch die Bedienung während der Fahrt funktioniert mit trockenen Händen – auch bei Regen – einwandfrei. Lediglich bei stark verschwitzten oder nassen Händen ist schon mal die eine oder andere Wischbewegung zu wiederholen bevor sie erkannt wird.

Am Ende einer Tour ist Dank der verbesserten Bedienung die Navigation schnell beendet und der zugehörige Track sehr zügig gespeichert.

Mangels fehlender APPs lade ich Tracks und Wegpunkte noch mit dem Kabel, was zuverlässig auch über einen USB-Hub funktioniert.

Die mit rund 4 Stunden deutlich kleiner Akkulaufzeit, lässt sich durch mein Powerpack in der Lenkertasche sehr gut kompensieren. Laden und Navigieren funktionieren gleichzeitig problemlos – sowohl bei Fahrt als auch bei einer Pause im Biergarten. Sobald nach ca. vier Stunden die Meldung kommt: „Akku schwach“ stecke ich einfach nur das USB-Kabel vom Powerpack an. Weitere Einstellungen sind nicht notwendig. Die Trackaufzeichnung und die Navigation laufen einwandfrei weiter.

Die Schriften meiner bevorzugten Karten und die Wegpunkte lassen sich auch während der Fahrt erkennen.

Einen kleinen Wermutstropfen meine ich entdeckt zu haben: Im Stand verschlechtert sich subjektiv die Positionsgenauigkeit und natürlich die Kartenausrichtung in Fahrtrichtung. Nach wenigen Metern in Bewegung ist die Genauigkeit deutlich höher.

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