Mein neuer Sattel: SQlab

SQlab 621 active 18 cm | Foto Gustav Sommer

Sattel SQlab 621 active 18 cm

Mein Sattel Selle Royal Ariel, der original mit meinem Kalkhoff IMAGE XXL 30-G DEORE (zugelassen bis 170 kg Gesamtgewicht) im Frühjahr 2015 mit ausgeliefert worden war, hielt rund 5.000 km durch. Zum Schluss unserer Tour Orleans-Bayonne in Frankreich musste ich unterwegs ab Rochelle-Angoulins-sur-Mer allerdings mit einem Sattelüberzug schon improvisieren. Wobei der Sattel im letzten Sommer weniger durch Verschleiß, als durch eine Unachtsamkeit beim Austausch eines defekten Mantels von mir,  beim auf dem Kopf stellen des Rades auf ruppigem Untergrund, beschädigt wurde.

Mein „Noname“ Sattel vom Herbst 2016 war eine Fehlkauf. Das Teil war meinem Gewicht von 160 kg nicht gewachsen und bereits nach mehreren 100 km platt. Dieser Sattel löste sich auf dem Pilger-Radweg von Wuppertal nach Köln immer mehr auf.

Sattel SQlab 621 active | Foto: SQlab

Deshalb habe ich mir heute einen mehrfachen „Testsieger“ aus Taufkirchen im Fahrradgeschäft meines Vertrauens zugelegt.

Mehr Freiraum weniger Druck!

Die tieferliegende Sattelnase des SQlab Stufensattelkonzepts bietet mehr Platz und großen Freiraum für den Dammbereich. Alle SQlab Sättel sind nach diesem in Zusammenarbeit mit dem Münchener Urologen und Extrembiker Dr. med. Stefan Staudte entwickeltem Konzept aufgebaut.

SQlab Sattelbreitensystem

Alle SQlab Sättel gibt es in unterschiedlichen Breiten. Meinen Sitzknochenabstand habe ich selbst ermittel und die optimale Sattelbreite errechnet. Die Videos von SQlab helfen einem da gut weiter. Die Belastungsgrenze ist mit 130 kg eher auch zu knapp; aber höher belastbare Sättel habe ich auf dem deutschen Markt bisher nicht gefunden.

„Durch die auf das Körpergewicht einstellbare SQlab active Satteltechnologie folgt der Sattel der Tretbewegung. Durch diese leichte seitliche Bewegung werden die Bandscheiben weniger verkippt belastet und somit geschmeidig und mobil gehalten. Gleichzeitig reduziert sich der Druck auf die Sitzknochen.“ sagt der Hersteller.

Update 09.04.2017

Die ersten paar hundert km habe ich mit dem Sattel u.a. von Köln nach Aachen gefahren und ich bin bisher wirklich sehr zufrieden.

Parkt man das Rad im Regen, sollte man ein Regenübezug für den Sattel nutzen, damit Polster- und Dämpfermaterial nachher nicht einen nassen Hintern verursachen. Mein Händler wusste natürlich Bescheid und hat mir einen solches Teil kostenlos mitgegeben.

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