Märchenland-Radrundweg Tag 1 Immenhausen – Hann. Münden

Fachwerk-Rathaus Immenhausen | Foto Gustav Sommer

Nordhessen

Etappe MLR1 Immenhausen – Hann. Münden

In den nächsten fünf Tagen wollen wir den Märchenland-Radrundweg (MLR) in unserer alten Heimat Nordhessen „erfahren“. Am zweiten und dritten Tourtag planen wir den Anfang vom Weserradweg nachzuholen, der an der Weser hoch fast identisch oder parallel zum MLR verläuft. In Beverungen wenden wir, um dann bei Bad Karlshafen wieder auf den Märchenland-Rundradweg einzuschwenken.

Die Planung dazu und Details zu Immenhausen findet ihr hier. Auch in Immenhausen gibt’s es Spuren der Jakobspilger und deren Legenden.

Tacho Logbuch Tag 1

Märchenland-Radrundweg 2017: Donnerstag, 3. August 2017

Immenhausen-Hann.Münden 20 Fahrrad-Kilometer

Reale Tagesetappen 20 Fahrrad-Kilometer

Realer Tourauflauf Märchenland-Rundradweg 20 Fahrrad-Kilometer

Realer Tourauflauf Weserradweg 338 Fahrradkilometer

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Immenhausen

Donnerstag, 3. August 2017

Wir haben heute Nacht in unserer alten Wohnung in Immenhausen geschlafen und heute Morgen gemeinsam mit Martha gefrühstückt.

Unsere Räder stehen seit unserer Rückreise von Bremen in unserer Garage in Immenhausen. Gegen 10 Uhr satteln wir auf und radeln los. Der Märchenland-Rundradweg führt fast direkt an unserem alten Haus vorbei.

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Märchenland-Radrundweg

Direkt am Marktplatz geht’s neben dem Rathaus, die inzwischen verkehrsarme Mittelstraße, hinauf. Weiter oben queren wir den Bach Steinruthe und biegen in den Triftweg ein. Als Walli hier in Kindertagen radelte, stand hier außer drei Bauernhöfen, noch kein Haus. Heute ist der Triftweg mit seinen Nebenstraßen ein ganzes Wohngebiet.

Seit zweieinhalb Kilometern geht es bei leichtem Nieselregen ständig bergauf. Mit rund 330 m erreichen wir alsbald den höchsten Punkt im Streckenverlauf. Wir sehen die Holzhäuser Höhe und die Landstraße rechts von uns.

Das Pfadfinderheim lassen wir links liegen. Dann erreichen wir den Reinhardswald und passieren die 500 Jahre alten Eiche am Bergmannspfad. Auf der – trotz leichtem Nieselregen – gut fahrbaren Schotterpiste geht’s überwiegend bergab. In der Glück Auf Hütte treffen wir auf einen Trupp Pfadfinderinnen. Wir machen eine Trinkpause und schauern ein wenig. Mit der Leiterin kommen wir ins Gespräch …

Dann fahren wir weiter nach Holzhausen. Im gemütlichen Café Melange machen wir eine Kaffee-Pause und wundern uns über das typisch österreichische Angebot. Das klärt sich schnell auf: der Vater der Gastgeberin ist Österreicher. Als er kommt, um seine Tochter abzulösen, kommen wir natürlich ins Gespräch …

Während unserer Pause hat es aufgehört zu nieseln. Hinter dem altbekannten Hotel und Restaurant Forsthaus biegen wir links ab und folgen dem Radweg nach Knickhagen. Es geht steil bergab. Die Landschaft erinnert eher ans Alpenvorland als an den Reinhardswald. Eine tolle Abfahrt, solange man die quer zur Fahrbahn verlaufenden gepflasterten Wasserrinnen beachtet und langsam bleibt!

Viel zu schnell erreichen wir das Tal und den Kühlen Grund. Hier machen wir auf der Kreis Straße an der alten Spiegelmühle einen Foto-Stopp. Kurze Zeit später queren wir die Bundesstraße B3 und schon sind wir an der Fulda auf dem hessischen Fernradweg R1.

Der Fuldaradweg lässt sich wunderbar fahren. Das Landschaftsbild ist wunderschön und es gibt viele Rastmöglichkeiten.

Nach wenigen Kilometern erreichen wir die Dreiflüssestadt Hann. Münden in Niedersachsen.

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Niedersachsen

Hann. Münden

Über die Pinoierbrücke queren wir zuerst die Fulda und dann die Werra, kurz bevor die beiden Flüsse sich zur Weser vereinen. Hier liegt auch die Altstadt und unsere heutige Unterkunft.

Wir haben vor dem Einchecken noch Zeit für eine Mittagspause im Ketty Restaurant. Dort genießen wir bei Pizza, Pasta, Bier und Kaffee den Blick auf die überdachte Mühlen-Brücke und die Tilliyschanze.

Ruckzuck ist es 14 Uhr und wir können im benachbarten Hotel einchecken. Unsere Räder bringen wir in die Tiefgarage des Hotels in ein Nachbargebäude.

Von unserem Zimmer schauen wir auf die Werra und die die überdachte Mühlen-Brücke sowie die Tilliyschanze.

Walli macht am Nachmittag einen Altstadtbummel und ich mache eine Pause. Anschließend blogge ich diese Zeilen und lade die ersten Bilder hoch.

Die Geschwindigkeit der Internetverbindung ist auch im Upload wirklich flott. Da kann ich von Walli fast 50 Bilder blitzschnell hochladen.

Schmuckstück Hann. Mündens ist die Altstadt mit ihren mehr als 700 Fachwerkhäusern. Viele der Gebäude aus sechs Jahrhunderten wurden in den vergangenen Jahren renoviert und bilden mit ihren historischen Verzierungen, Türen und Inschriften die Kulisse für einen historischen Stadtbummel. Zwischen den Fachwerkhäusern ragt ein typisches Bauwerk der Weser-Renaissance heraus: das Rathaus von 1608, in dem auch die Tourist-Information ihren Sitz hat. Seine Schmuckfassade gilt als eine der schönsten aus dieser Epoche.
Quelle: NDR

Am frühen Abend gehen wir beim Doktor Eisenbart Abend essen. Dazu gibt es leckeres selbst gebrautes obergäriges Bier. – Lecker.

Fazit

Der Tag 1: Trotz Nieselregen am Anfang ein prächtiger Tag. Die Abfahrt nach Knickhagen und der Radweg an der Fulda haben uns u.a. sehr positiv überrascht. An die schöne Altstadt in Hann. Münden können wir uns natürlich erinnern. Schließlich haben wir uns am 19. Januar 1972 (!) hier – „Wo Fulda sich und Werra küssen“ – heimlich verlobt.

Am morgigen Freitag soll’s auf dem Weserradweg hoch bis Oedelsheim gehen.

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Unterkunft

Hotel Alter Packhof
Bremer Schlagd 10-14
34346 Hannoversch Münden

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Bilder des Tages

Hinweis: Wenn Sie zufällig abgebildet sein sollten, stellen wir Ihnen das Foto / die Fotos, auf denen Sie selbst zu sehen sind, für Ihre privaten Zwecke gern kostenlos zur Verfügung und – auf Ihren Wunsch hin – löschen wir solche Bilder natürlich sofort. Benutzen Sie dazu die Kontakt-Seite.

Donnerstag, 3. August 2017

Hilfe: Gallery

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Etappe MLR1 Immenhausen – Hann. Münden

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Hilfe: WP GPX Maps

volle Distanz: 19755 m
Maximale Höhe: 331 m
Minimale Höhe: 135 m
Gesamtanstieg: 175 m
Gesamtabstieg: -283 m
Gesamtzeit: 03:01:56
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