Elberadweg Tag 5 Stade – Hamburg

Köhlbrandbrücke | Foto 2018 © Gustav Sommer

Etappe ELB04 Stade – Hamburg-Altona

Am heutigen Freitagmorgen ist es heiter bei 21 ºC. Mein Weg aus Stade führt mich noch einmal durch die Altstadt und den 1000 Jahre alten Hansehafen, die mich gestern schon faszinierten.  Dieser Touristenmagnet wird mir sicher lange in guter Erinnerung bleiben. Und ich glaube hier komme ich noch mal hin. Dann geht’s weiter zum Binnenhafen und ich werfe einen fotografischen Blick auf die Kirchen Sankt Wilhadi und das ehemalige Kloster mit der heutigen evangelisch-lutherischen Hauptkirche St. Cosmae Et Damiani, deren Backsteingotik ich beim gestrigen Abendrundgang schon bewundern konnte.

Tacho Logbuch Tag 5

Elberadweg 2018: Freitag, 17. August 2018

Elberadweg 48 Fahrrad-Kilometer

Realer Tourauflauf 2018 328 Fahrrad-Kilometer

Realer Tourauflauf Elberadweg 2018 164 Fahrrad-Kilometer

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Elberadweg Stade – Hamburg-Altona

Ab dem Binnenhafen folge ich auf dem Elberadweg dem Fluss Schwinge  durch die Stader Schwingewiesen Richtung Elbe.

Zahlreiche Obsthöfe mit schönen alten Fachwerkhäusern säumen meinen Weg durchs Alte Land. Da stört mich die Kulisse des – sich Gottseidank im Rückbau befindlichen – AKW Stade direkt neben den Obstplantagen schon ein wenig.

Es geht entlang der Elbe weiter. Eine sehr schöne Fahrt. An der Elb-Insel Lühesand kreuzen zwei mächtige 380-kV-Drehstrom-Freileitungen die Elbe. Vermutlich ist es meinem lange zurückliegenden ersten Studium der elektr. Energietechnik geschuldet, dass mich die Konstruktionen mit Ihren 227 m hohen Tragmasten und der Spannweite von über 1,1 km dazwischen in den Bann ziehen.

Meine Route verläuft meist direkt an der Elbe oder an der Hahnöfer Nebenelbe, teils hinter oder vor dem Deich. Die Temperatur bleibt bei ca. 21 ºC, der Himmel bewölkt sich jedoch im Laufe des Vormittages immer mehr. Schließlich fallen auch einzelne Tropfen aus den Wolken.

Ab Borstel führt der Radweg an der Kreisstraße K39 entlang bis zur Fähre bei Cranz. Jedoch die Fähre nach Blankenese hat er schon lange nicht mehr aktiv gesehen, erfahre ich von einem freundlichen älteren Eingeborenen. Er empfiehlt weiter nach Finkenwerder zu radeln und dort die Elbe zu queren. Gesagt getan! Dazu muss ich allerdings den Flugplatz Hamburg-Finkenwerder in einem weiten Bogen umradeln. Nach ein, zwei Rückfragen bei Einheimischen habe ich den Anleger in Finkenwerder gefunden, ziehe am Automaten ein Ticket und mit der Linie 64 fahre ich über den Rüschpark rüber zum Anleger Teufelsbrück. Das klappt sehr gut. Allerdings hatte ich nicht kapiert, dass der Rüschpark auch ein Anleger ist und so bin ich eine Station zu früh ausgestiegen. Erst mein Navi hat mich drauf gebracht. Zur Belohnung fängt es nun auch an zu regnen. Aber mit der nächsten Linien-Fähre 64 bin ich endlich auf der andereren Elbeseite.

Der Regen hat aufgehört und es folgt ein wunderbarer Abschnitt entlang der Elbe: das Hans-Leip-Ufer verbindet Teufelsbrück mit Övelgönne. Der Radweg, der zwischendurch ein kurzes Stück zum Fußweg wird, ist wirklich toll – Zeit zum Innehalten. An einem Cafe mit tollem Elbblick mache ich Mittagspause. Es gibt einen sehr großen Kaffee und ein Matjesbrötchen. Beides ist hervorragend. Schon kurze Zeit später lädt der Biergarten Dock 13 direkt neben dem Museumshafen Övelgoenne zum Verweilen und Fotografieren ein. Hier liegt auch das ehemalige Feuerschiff Elbe3.

Dann verlasse ich die Elbe und es geht rauf nach Altona Richtung Tagesziel und Unterkunft. Die Steigung ist ganz ordentlich. Am Altonaer Balkon halte ich natürlich an und genieße den Blick über den Hafen und bis rüber zur Köhlbrandbrücke am Horizont.

Bis zum Hotel sind es jetzt noch rund 4 km. Vor der Rezeption ist eine lange Schlange. Da fülle ich an der Bar erst mal den Mineralienhaushalt auf. Mein Fahrrad darf übers Foyer und den Fahrstuhl in die überwachte Tiefgarage. Das Zimmer ist groß und geräumig. Das Internet allerdings etwas zäh. Das Laden der Bilder dauert. Da leg ich mich erstmal hin.

Als ich am frühen Abend wieder wach werde, strahlt der Himmel blau und ich sehe nur wenige Wolken.

Fazit

Tag 5 Elberadweg: Ein wunderbarer Radreisetag mit sehr vielen tollen Eindrücken bei wechselndem Wetter.

Am morgigen Samstag bleibe ich noch in Hamburg. Erst am Sonntag geht’s mit Fahrrad und Zug zurück via Duisburg und Voerde nach Hünxe.

Unterkunft

NH Hamburg Altona
Stresemannstr. 363-369
Bahrenfeld
22761 Hamburg
Deutschland
Telefon +49 40 421060716
GPS-Koordinaten N 053° 33.844, E 09° 55.288

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Hilfe: Gallery

Sankt Wilhadi (11. /14. Jhd.) Stade
St. Cosmae Et Damiani (13. Jhd.) ehemaliges Kloster Kloster St. Marien (12. Jhd.) Stade
Binnenhafen Stade
Binnenhafen Stade
Obstplantage im Alten Land
Das sich im Rückbau befindliche AKW Stade direkt neben den Obstplantagen
Obsthöfe mit schönen alten Fachwerkhäusern im Alten Land
380-kV-Drehstrom-Freileitung über die Elbe
Cranz
Flugplatz Hamburg-Finkenwerder
Anleger Finkenwerder
Anleger Finkenwerder
Hans-Leip-Ufer verbindet Teufelsbrück mit Övelgönne
Elbestrand und Hafen Hamburg
Dock 13 Hamburg
Feuerschiff ELBE3 im Museumshafen Övelgoenne
Museumshafen Övelgoenne
Hamburg Hafen, Blick vom Altonaer Balkon
Köhlbrandbrücke (1974), Blick vom Altonaer Balkon
Hafen Hamburg
Der König der Löwen
Sankt Wilhadi (11. /14. Jhd.) Stade

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Etappe ELB04 Stade – Hamburg-Altona

20180817 Etappe ELB04 Stade-Hamburg-Altona.gpx

Hilfe: WP GPX Maps

volle Distanz: 47578 m
Maximale Höhe: 11 m
Minimale Höhe: -22 m
Gesamtanstieg: 157 m
Gesamtabstieg: -158 m
Gesamtzeit: 07:43:40
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