Altenberg-Köln

Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Jakobspilger von Altenberg nach Köln

Die Planung zu der Etappe finden Sie / findest Du hier.

Etappe am 16 März 2017

Altenberg-Köln 25 Fahrradkilometer

Tour Auflauf 147 Fahrradkilometer

Wetterbericht

wolkenlosDer Blick um 8 Uhr auf das Wetter: beste Vorfrühlings-Aussichten, nachmittags werden in Köln am Rhein bei wolkenlosem Himmel 18 °C erwartet.

Altenberg

Der Altenberger Hof ist ein traditionelles Haus. Ich habe die Nacht in einem geräumigen Zimmer verbracht. Auch mein Bad in der großen Badewanne ist sehr entspannend. Der Wäscheservice hat hervorragend funktioniert. Direkt hinter dem Hotel fließt die Dhünn, die später in die Wupper mündet.

Nach dem Frühstück – mit Domblick – hole ich mit der Rezeptionistin zusammen mein Fahrrad aus einem Flur. Ich sattele bei strahlend blauem Himmel auf. Bevor ich wirklich starte, schaue ich mir noch in aller Ruhe den Dom an und mache ein paar Fotos.

Odenthal

Von Altenberg geht es auf dem Fahrrad- und Pilgerweg an der Burg Berge vorbei und durch die Dühnnaue in Richtung Odenthal. Dort schaue ich mir das Hotel „Alte Post“ von außen an. Hier wollte ich ursprünglich wohnen, hatte aber während meiner Planung kein kein Zimmer mehr bekommen.

Schildgen

In Schildgen Bergisch Gladbach muss ich den letzten kräftigen Anstieg dieser Tour bewältigen. Der Radweg verläuft auf dem Bürgersteig. Noch bevor ich in den Hamstergang schalten kann, kommt mir eine größere Gruppe Wanderer 75 plus entgegen. Sicherheitshalber steige ich ab und schiebe die stramme Steigung hoch.

Ab dem höchsten Punkt beginnt ein gut markierter Radweg auf der Straße. Der fährt sich sehr gut, so dass ich kurz nach der Herz Jesu Kirche in Schildgen beinahe die Abbiegung verpasse. Die moderne Kirche erinnert mich mit ihren runden Türmen eher an eine Moschee. Es geht nun kurz durch eine Wohnsiedlung und dann läuft der Pilgerweg weiter auf gut befahrbaren Waldwegen. Bei der Fahrt durch das Naturschutzgebiet kreuze ich mehrere Bachläufe und es geht meist bergab. Unterwegs lädt eine Schutzhütte zum Innehalten ein.

Dünnwald, Stammheim

In Dünnwald fahre ich durch den Ort. Kurz danach passiere ich die A3 und lande in Stammheim. Hier mache ich in einem Eiscafé eine längere Trinkpause.  Kaum einen Kilometer weiter bin ich am Rhein. Demut und Dankbarkeit und auch ein wenig Stolz nach den vielen Bergprüfungen der vergangenen Tage bewegen mich.

Köln-Mülheim

Die Fahrt am Rhein genieße ich in vollen Zügen. Ich glaube ich bin doch eher der geborene Flusstal-Radpilger. 😉

Bei besten Wetter mache ich immer mal wieder kurze Pausen, schaue auf diesen großen Strom und halte Inne. – wunderbar! Dann taucht auch schon im Gegenlicht der unverwechselbare Kölner Dom auf.

Ich genieße die Fahrt entlang des Rheins und freue mich, dass die Steigungen des Bergischen Landes „lange“ hinter mir liegen. Ich fahre viel langsamer, als ich könnte und freue mich über jede neue Perspektive und über jeden Meter, der fast 10 Kilometer langen Fahrt auf der rechten Rheinseite (Schäl Sick)

Köln

Der Rhein gibt sofort in seinem weiten Bogen den Blick auf die Mülheimer Brücke frei. Den Mülheimer Hafen muss ich – wie bei Häfen üblich – umfahren. Dann geht’s zurück direkt an den Rhein und an der Zoobrücke vorbei. Zwischendurch wird im Gegenlicht der Kölner Dom immer größer.

Viel zu schnell erreiche ich die Hohenzollernbrücke. Ich fahre noch ein kleines Stück weiter, um den Dom gegenüber auf der „richtigen“ Rheinseite im vollen Sonnenlicht sehen zu können. Ein wunderbarer Anblick am Ende meiner Pilgertour.

Im Biergarten neben der Hohenzollernbrücke mache ich Pause und verlängere damit die Zeit zum Innehalten und den Blick auf Dom und Brücke. Zu Mittag hole ich mir ein großes Kölsch und eine Laugenbrezel, während die Radfahrer vom Nachbartisch gerne auf mein Fahrrad „aufpassen“.

Dann schiebe ich mein Rad die Treppe der Hohenzollernbrücke rauf. Das geht dank in einer dafür vorgesehenen Eisenrinne prima, zumal beim zweiten Treppenansatz mir ein junger Radfahrer von Hinten schieb hilft  Danke!

Auch ich bestaune die vielen Schlösser. Es sind viele Fußgänger und besonders viele junge Touristen auf der Brücke unterwegs, während hinter dem Zaun mit den Schlössern die Züge in den Hauptbahnhof Köln ein und aus fahren. Dabei wird mit jedem Meter der Dom immer größer. Eine wahrhaft tolle Kulisse.

Am Ende der 4110 m langen Brücke sitze ich auf und fahre an der Dombauhütte vorbei zum Roncalli Platz. Am Ende des Platzes halte ich auf einer Bank inne. Da steht er vor mir im hellsten Sonnenlicht und so groß, dass er nicht mehr in die Linse passt. Aber unsere Augen können mehr sehen als jede Kamera ein fangen kann. Toller Anblick!

Über den Roncalli Platz fahre ich zum Dom-Shop und hole mir – zum zweiten mal in meinem PilgerLeben – den PilgerStempel: „Hohe Dom Kirche zu Köln„. Im Shop ist ein Dreier-Team nach Kölner Art sehr gut drauf und scherzt mit mir. „Köln ist Köln“ denke ich beim rausgehen und fühle mich an früher erinnert.

Ich schiebe mein Rad bis zum Hauptportal und bestaune die vielen Figuren aus Stein. Irgendwie kann ich heute gar nicht genug kriegen und mache noch eine Pause auf einer Bank auf der Domplatte.

Schließlich verlasse ich die Domplatte über eine Treppe und fahre zur ganz in der Nähe liegenden Unterkunft. Ein sehr einfaches Haus. Ich nehme im Frühstücksraum platz, trinke Wasser und Kaffee als Abendbrot. Dabei schaue ich mir das bunte Treiben draußen an.

Das Fahrrad kommt in den Flur und ich schlafe die nächsten beiden Nächte im 3. Stock. Ich wuchte mich und meine Fahrradtaschen die steile Treppe hoch. Ich lege mich auf’s Bett und lasse meine Reise noch mal vor mir ablaufen. Die Sonne scheint noch und durch die geöffnete Balkontür höre ich die Glockenschläge und das Geläut vom Dom und anderer benachbarter Kirchen. – was für ein schöner Abschluss.

Morgen und Übermorgen geht es in Köln weiter: 30 Jahre Santiagofreunde Köln, Festtage am 17. und 18. März 2017

Hilfe: WP GPX Maps.

volle Distanz: 24668 m
Maximale Höhe: 97 m
Minimale Höhe: 38 m
Gesamtanstieg: 121 m
Gesamtabstieg: -160 m
Gesamtzeit: 05:52:06
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Bilder des Tages

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